Skip to content

mambait

You are here: Home » Infos zu Feinstaub

Gesundheitsrisiko Tonerstaub

Document Actions
Schutzmaßnahmen im Umgang mit Laserdruckern - So schützen Sie sich

 

Tonerstaub! Giftig oder Nicht? Er wurde lange Zeit als absolut unbedenklich angesehen. Danach gab es den Toner angeblich Schadstoffarm sogar mit Blauem Engel. Doch ein Indiz spricht dafür das mit  Tonerstaub doch nicht ganz gut „Kirschen essen“ ist. Die Wissenschaft beschäftigt sich schon eine geraume Zeit damit.

Hier ein kurze Erklärung zum Thema Feinstäube bzw. Feinpartikel:

Alle in der Luft schwebende Stoffteilchen, die nicht sofort sinken und gewisse Zeit in der Luft verweilen - das ist Feinstaub. Feinstaub ist ein Luftschadstoff ! Feinstaub dient außerdem als Träger für andere Luftschadstoffe wie z.B. Autoabgase, Benzol, Styrol, PAK, Dioxine, Schwermetalle etc.  

Die luftgetragenen Partikel oder Teilchen können fester oder flüssiger Art sein. Die festen Partikel bestehen sowohl aus anorganischen und organischen Stoffen wie Salzen, Metallen, Ruß, Fetten und Ölen als auch aus biologischem Material wie Viren, Bakterien, Sporen, Pollen und Pilzen. Flüssige Partikel sind feine Tröpfchen. Festpartikel können mit einer Flüssigkeitshaut überzogen sein.  


Lungengängigkeit:
Die Gefährlichkeit liegt in der Lungengängigkeit. Lungengängiger Feinstaub und ultrafeine Partikel, die für den Menschen am gefährlichsten sind, können wir mit bloßem Auge nicht wahrnehmen. Deshalb sind neben der chemischen Zusammensetzung vor allem die Größe und Form entscheidend. Von letzterem ist abhängig, wie weit die Partikel in den Atemtrakt eindringen und welche Prozesse sie dort auslösen.

Feinstäube werden in drei Kategorien eingeteilt:

  • Inhalierbarer Feinstaub: Durchmesser < 10 µm*
  • Lungengängiger Feinstaub: Durchmesser < 2,5 µm*
  • Ultrafeine Partikel (auch Nanopartikel):

  Durchmesser < 0,1 µm*


*µm = (Mikrometer) entspricht einem tausendstel Millimeter.


Drucker pusten Feinstaub in die Atemluft

...haben Toxikologen im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) untersucht. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Toner zumindest
jede Menge Feinstaub in die Luft schleudern.

Husten am Arbeitsplatz, Asthma im Büro, triefende Augen am Schreibtisch: Mehr als 1200 Menschen in Deutschland sind davon überzeugt, dass Kopierer oder Drucker ihre Beschwerden verursachen. Sie haben sich zusammengetan zur "Interessengemeinschaft Tonergeschädigte" und fordern Aufklärung. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin befasst sich deswegen mit dem Thema, und nun haben auch Toxikologen von der Universität Gießen in einer Pilotstudie 63 Büroräume und genauso viele Drucker untersucht.

Patrone im Drucker: Tonerstaub steht im Verdacht, Krankheiten auszulösen.
Kürzlich stellten sie dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ihre Ergebnisse vor: Fest steht, dass die Geräte große Staubmengen und hohe Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen auspusten. Die Toxikologen konnten einen deutlichen Anstieg von ultrafeinen Partikeln (zwischen 10 und 1000 Nanometern) beobachten, wenn Drucker oder Kopierer in Betrieb genommen wurden. Außerdem erhöhten Laserdrucker deutlich die Konzentrationen von flüchtigen organischen Verbindungen - Substanzen also, die Kohlenstoff enthalten.

"Da werden Konzentrationen erreicht, die man für die Innenraum-Hygiene unbedingt vermeiden sollte", sagte Studienleiter Volker Mersch-Sundermann, Direktor des Instituts für Innenraum- und Umwelttoxikologie an der Universität Gießen zu SPIEGEL ONLINE. Vor allem wenn ein Drucker in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz steht, ist hier die Belastung besonders hoch. "Räume, in den solche Geräte stehen, sollten gut gelüftet werden, außerdem müssen die Apparate regelmäßig und fachgerecht gewartet werden."
Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,462541,00.html  


Der Anwender sollte auf jedenfalls vorsichtiger im Umgang mit Laserdruckern werden. Hier ein paar Tipps welche helfen im Umgang mit Laserdruckern
, das Risiko vor etwaigen Schäden durch Toner, Papierabrieb und anderen winzigen Partikeln aus dem Laserdrucker zu minimieren.

Tipps: 

  • Der Standort des Laserdruckers sollte mit Bedacht ausgesucht werden. Es ist immer empfehlenswert den Laserdrucker nicht im Büro sondern im Fluroder in einem separater Raum mit entsprechender Lüftungsmöglichkeit zu positionieren. 
  • Sollte es keine Möglichkeit geben den Laserdrucker an einem anderem Ort zu positionieren dann sollte das Gerät wenigstens so aufgestellt werden das die Abluft des Gerätes nicht auf den Nutzer gerichtet ist. Bitte vermeiden Sie auch das absolute zustellen der Ablüftung mittels Bücher oder Ordner! Hierbei kann es zur Überhitzung des Gerätes kommen bzw. die Luft sucht sich einen anderen Weg wie z.B. durch den Papierschacht.
  • Sollten Sie einen größeren Druckauftrag haben, senden Sie diesen bitte erst kurz vor Ihrer Mittagspause ab oder verlassen Sie den Raum während des Druckvorganges. Es empfiehlt sich während des Druckvorgangs den Raum gut zu lüften. 
  • Während der Zeit wo Sie sich im Raum aufhalten und der Laserdrucker nicht benötigt wird sollte das Gerät komplett ausgeschaltet sein. Denn auch im Standby und Ruhemodus des Gerätes steuert die Elektronik den Lüfter an um die Temperatur im Gerät zu Regeln (Abhängig von der Raumtemperatur bzw. Einfluss der Sonne durchs Fenster)
  • Beim Tonerwechsel sollten aus Sicherheitsgründen generell Einwegshandschuhe getragen werden, da das Pulver giftig ist und nicht auf die Haut kommen sollte. Sollte wiedererwarten doch Tonerpulver auf die Haut kommen bitte mit kaltem Wasser abwaschen.
  • Erscheinen Ihnen die genannten Maßnahmen als unzureichend, können Sie zu weiteren Hilfsmitteln wie Nachrüstfiltern greifen. Sie lassen sich außen auf dem Gitter, aus dem die Abluft des Druckers tritt, befestigen. Unter den Nachrüstsystemen konnten einige der Hersteller von Feinstaubfiltern die hohen Anforderungen des TÜV erfüllen. Als erwiesenermaßen „wirkungsvoll gegen Fein- und Tonerstaub“ erhielten die entsprechenden Hersteller der Filtersysteme das entsprechende TÜV-Prüfzeichen. 

Die Hauptvorteile auf einen Blick: 

  • Effektiver Schutz vor Feinstaubemissionen
  • zusätzlich bei einem Hersteller wirkungsvoller Schutz vor Ozon, Toluol, VOC's sowie unangenehme Gerüche 
  • Hohe Staubspeicherfähigkeit 
  • Hohe Luftdurchlässigkeit, das bedeutet gute Kühlleistung bei niedrigem Energieverbrauch 
  • Kein über den üblichen Schwankungsbereich hinausgehender Anstieg der Betriebstemperatur
  • Kostengünstig. Nachgewiesene Wirksamkeit in Verbindung mit extrem langer Standzeit  
    garantieren ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nutzen Sie unseren günstigen Vor-Ort-Prüfung und Installations-Service. Ein Techniker von www.filtermontageservice.com prüft Ihren Drucker und installiert den passenden Feinstaubfilter.